
Wer eine ETA für Australien, Großbritannien oder Kanada beantragt, freut sich natürlich über eine schnelle Genehmigung. Und die gute Nachricht ist: In den allermeisten Fällen geht es tatsächlich unglaublich schnell.
Rund 90% der ETA-Anträge, die wir einreichen, werden bereits innerhalb weniger Sekunden nach der Übermittlung an die jeweilige Einwanderungsbehörde genehmigt. Trotzdem gibt es immer wieder Anträge, die nicht sofort bestätigt werden. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass etwas nicht stimmt oder die ETA abgelehnt wird.
Sobald ein Antrag bei der zuständigen Behörde eingeht, wird er automatisch geprüft. In manchen Fällen entscheidet das System jedoch, dass eine zusätzliche Überprüfung erforderlich ist. Warum genau das passiert, verraten die Behörden nicht. Es gibt jedoch einige Faktoren, die häufiger zu einer genaueren Prüfung führen können.
Ein häufiger Grund sind weit verbreitete Familien- oder Geburtsnamen. Namen wie Meier, Müller, Schulze, Nguyen, Smith, Mohammad oder Ahmad kommen weltweit sehr oft vor.
Damit ausgeschlossen werden kann, dass es Verwechslungen mit anderen Personen gibt, kann das System eine zusätzliche Prüfung auslösen. Das ist vollkommen normal und hat zunächst nichts mit dem Antragsteller selbst zu tun.
Vor allem bei Australien spielen familiäre Beziehungen manchmal eine Rolle. Wer beispielsweise Kinder, Eltern oder den Ehepartner im Reiseland hat, kann häufiger in eine weiterführende Prüfung geraten.
Auch hier gilt: Das bedeutet keineswegs, dass der Antrag problematisch ist. Die Behörden möchten lediglich sicherstellen, dass alle Voraussetzungen für die Einreise erfüllt sind. Hier möchte man natürlich auch das Risiko von dauerhaften (illegalen) Familienzusammenführungen beleuchten.
Auch frühere Reisen können berücksichtigt werden.
Ein typisches Beispiel: Jemand reist seit vielen Jahren regelmäßig nach Australien, besucht dort die eigenen Kinder und nutzt jedes Mal nahezu die erlaubten drei Monate Aufenthalt vollständig aus.
Solche Reisegewohnheiten können dazu führen, dass der neue ETA-Antrag etwas genauer geprüft wird.
Besitzt eine Person mehrere Staatsangehörigkeiten, kann dies ebenfalls eine zusätzliche Kontrolle auslösen. Das betrifft viele Menschen und ist völlig normal.
Die Behörden prüfen dabei unter anderem, welche Staatsangehörigkeit für den aktuellen Antrag verwendet wird und ob alle Angaben zueinander passen.
Auch bereits erteilte Visa können in manchen Fällen berücksichtigt werden. Das gilt beispielsweise für frühere Arbeits-, Studenten- oder Langzeitvisa.
Eine frühere Visa-Historie ist grundsätzlich nichts Negatives, kann aber dazu führen, dass das System die vorhandenen Daten noch einmal miteinander abgleicht.
Ein von der Staatsangehörigkeit abweichendes Geburtsland kann ebenfalls zu einer Tiefenprüfung im Hintergrund führen.
Nicht jeder Fall lässt sich logisch erklären.
Wie bei vielen behördlichen Verfahren führen auch die Einwanderungsbehörden stichprobenartige Kontrollen durch. Das bedeutet, dass ein Antrag völlig zufällig ausgewählt und genauer geprüft werden kann – selbst wenn alle Angaben korrekt sind und keinerlei Besonderheiten vorliegen.
Wenn Ihre ETA nicht innerhalb weniger Sekunden genehmigt wurde, besteht in den meisten Fällen kein Grund zur Sorge.
Eine zusätzliche Prüfung ist ein normaler Bestandteil des Verfahrens und kommt täglich tausendfach vor. Die überwiegende Mehrheit dieser Anträge wird nach Abschluss der Überprüfung ganz regulär genehmigt.
Deshalb empfehlen wir, etwas Geduld mitzubringen und nicht bereits nach wenigen Minuten vom schlimmsten Fall auszugehen. In vielen Fällen trifft die Genehmigung schon kurze Zeit später ein – manchmal dauert es einige Stunden, gelegentlich auch ein paar Tage. Erst wenn ungewöhnlich viel Zeit vergangen ist, lohnt sich eine genauere Nachfrage.
Bester Service, dauerte eine Stunde und hat mir Weihnachten gerettet, da ich bald nach Australien reise ! 🙂 super, dass das sogar am 23.12 so schnell geht!! DANKE