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Sydney ist für viele Besucher der erste Kontakt mit Australien. Die Stadt hat einige der bekanntesten Wahrzeichen des Landes, liegt direkt am Wasser und verbindet Großstadtleben mit Stränden, Parks und einer erstaunlich entspannten Atmosphäre.

Wer zum ersten Mal nach Australien reist, kommt an Sydney deshalb kaum vorbei. Die Frage ist eher: Wie viel Zeit sollte man für die Stadt einplanen und was lohnt sich wirklich?

Sydney Harbour – der Mittelpunkt der Stadt

Das Herz von Sydney ist der riesige Naturhafen. Rund um das Wasser liegen einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt – allen voran das Sydney Opera House und die Sydney Harbour Bridge.

Besonders praktisch: Viele der wichtigsten Punkte lassen sich zu Fuß miteinander verbinden.

Ein guter Ausgangspunkt ist Circular Quay. Von hier sind es nur wenige Minuten zum Opera House und zur Harbour Bridge. Gleichzeitig fahren hier Fähren in verschiedene Stadtteile und zu den umliegenden Hafenregionen.

Wer Sydney zum ersten Mal besucht, sollte deshalb nicht sofort von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten springen. Ein Spaziergang entlang des Hafens vermittelt einen wesentlich besseren Eindruck von der Stadt.

Sydney Opera House: nicht nur von außen sehenswert

Das ungewöhnliche Gebäude mit seinen charakteristischen Dachschalen ist längst zum Wahrzeichen Australiens geworden.

Das Opera House kann nicht nur von außen besichtigt werden. Es gibt regelmäßig Führungen durch das Gebäude und natürlich ein umfangreiches Programm mit Oper, Theater, Musik und weiteren Veranstaltungen. Auch deutschsprachige Führungen werden angeboten. Informationen zu Führungen und Besichtigungen gibt es direkt beim Sydney Opera House↗.

Wer keine Veranstaltung besuchen möchte, kann das Gebäude trotzdem bei einer Führung kennenlernen. Dabei geht es nicht nur um die Architektur, sondern auch um die Geschichte des Hauses.

Für einen Besuch sollte man etwas Zeit einplanen. Das Opera House liegt direkt am Hafen und eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für einen weiteren Spaziergang.

Sydney Harbour Bridge

Gleich gegenüber ragt die Sydney Harbour Bridge über den Hafen. Auch sie gehört zu den Bildern, die man vermutlich schon vor der ersten Australien-Reise kennt.

Die Brücke kann zu Fuß überquert werden. Wer einen besonders spektakulären Blick über Sydney sucht, kann außerdem an einer der angebotenen BridgeClimb-Touren teilnehmen.

Aber auch ohne kostenpflichtige Tour lohnt sich die Gegend. Von verschiedenen Punkten rund um den Hafen ergeben sich tolle Perspektiven auf Opera House, Wasser und Skyline.

Wer etwas mehr Zeit hat, sollte außerdem The Rocks besuchen. Das historische Viertel liegt direkt am nördlichen Rand der Innenstadt und gehört zu den ältesten Stadtteilen Sydneys.

The Rocks: Geschichte zwischen Hafen und Hochhäusern

Zwischen historischen Gebäuden, kleinen Gassen, Restaurants und modernen Hochhäusern zeigt sich eine andere Seite der Stadt.

The Rocks liegt unmittelbar am Sydney Harbour und lässt sich problemlos mit einem Besuch von Opera House und Harbour Bridge verbinden.

Gerade für einen ersten Tag in Sydney ist die Kombination interessant:

Circular Quay → Opera House → Harbour Bridge → The Rocks

Dabei muss man nicht jeden Punkt auf einer Liste abhaken. Sydney funktioniert auch dann gut, wenn man einfach ein paar Stunden durch die Gegend läuft und die Atmosphäre auf sich wirken lässt.

Bondi Beach: Sydney kann Strand

Sydney ist allerdings nicht nur Hafen und Innenstadt.

Mit Bondi Beach befindet sich einer der bekanntesten Strände Australiens praktisch vor der Haustür. Der Strand ist vom Stadtzentrum aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und bietet neben Baden und Surfen auch Cafés, Restaurants und Zugang zu Küstenwanderungen.

Eine besonders beliebte Möglichkeit ist der Bondi to Coogee Coastal Walk. Dabei geht es entlang der Küste an mehreren Buchten und Stränden vorbei.

Wichtig beim Baden: Auch an einem so bekannten Strand sollte man sich an die Hinweise der Rettungsschwimmer halten und zwischen den roten und gelben Flaggen schwimmen. In Bondi wird der Strand ganzjährig von professionellen Lifesavern überwacht.

Sydney aus einer anderen Perspektive erleben

Wer etwas Abstand von den klassischen Sehenswürdigkeiten möchte, hat in Sydney viele Möglichkeiten.

Eine Fahrt mit der Fähre gehört beispielsweise zu den unkomplizierten Möglichkeiten, den Hafen aus einer anderen Perspektive zu erleben. Auch die Royal Botanic Garden, Darling Harbour, Barangaroo oder verschiedene Stadtviertel lohnen einen Besuch.

Sydney ist zudem eine sehr internationale Stadt. Restaurants, Cafés und Geschäfte aus unterschiedlichsten Kulturkreisen gehören ganz selbstverständlich zum Stadtbild.

Genau diese Mischung macht die Stadt interessant: Man kann morgens am Strand stehen, mittags durch die Innenstadt laufen und abends am Hafen essen gehen.

Wie viele Tage sollte man für Sydney einplanen?

Für einen ersten Eindruck sind zwei bis drei volle Tage eine gute Größenordnung.

Mit zwei Tagen kann man die wichtigsten Bereiche rund um Harbour, Opera House, The Rocks und beispielsweise Bondi kennenlernen.

Drei oder vier Tage bieten deutlich mehr Spielraum. Dann bleibt Zeit für weitere Stadtviertel, Museen, Parks, Strände oder einen Ausflug in die Umgebung.

Wer Sydney als Ausgangspunkt für eine längere Australien-Reise nutzt, kann natürlich auch länger bleiben.

Was man dagegen vermeiden sollte: Sydney nur als kurzen Zwischenstopp zwischen zwei Inlandsflügen zu behandeln und dabei möglichst zehn Sehenswürdigkeiten an einem Tag unterzubringen.

Braucht man in Sydney ein Auto?

Für die eigentliche Stadtbesichtigung eher nicht.

Viele zentrale Sehenswürdigkeiten lassen sich zu Fuß erreichen, außerdem gibt es ein dichtes Netz aus öffentlichen Verkehrsmitteln. Das gilt auch für die Verbindung zum Bondi Beach.

Ein Mietwagen kann sogar eher lästig werden, wenn man sich hauptsächlich in der Innenstadt bewegt. Parkplatzsuche und Verkehr sind nicht unbedingt das, wofür man nach Australien fliegt.

Anders sieht es aus, wenn Sydney der Startpunkt für einen Roadtrip ist. Dann kann es sinnvoll sein, den Mietwagen erst zu übernehmen, wenn die eigentliche Rundreise beginnt.

Wann ist Sydney besonders interessant?

Sydney kann grundsätzlich das ganze Jahr über besucht werden. Die Stadt ist nicht ausschließlich ein Sommerziel.

Wer warmes Wetter und Strandurlaub miteinander verbinden möchte, wird naturgemäß eher die australischen Sommermonate interessant finden. Für eine reine Städtereise können aber auch die Übergangszeiten attraktiv sein.

Außerdem lohnt sich vor der Reise ein Blick auf den Veranstaltungskalender. In Sydney finden das ganze Jahr über Festivals, Konzerte, Sportveranstaltungen und andere Events statt. Der offizielle Tourismusauftritt der Stadt führt einen aktuellen Veranstaltungskalender.

Sydney ist mehr als Opera House und Harbour Bridge

Natürlich sollte man die beiden Wahrzeichen gesehen haben. Sie sind schließlich nicht ohne Grund zu Symbolen der Stadt geworden.

Sydney funktioniert aber gerade dann besonders gut, wenn man danach noch etwas Zeit für die weniger offensichtlichen Seiten der Stadt lässt: einen Kaffee in einem Stadtviertel, einen Spaziergang am Wasser, einen Strandbesuch oder eine Fährfahrt.

Für eine erste Australien-Reise ist Sydney deshalb ein guter Ausgangspunkt. Und wer anschließend noch weiterreisen möchte, hat von hier aus unzählige Möglichkeiten – vom Roadtrip entlang der Ostküste bis zum Flug nach Melbourne, Queensland oder in völlig andere Regionen Australiens.


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Was unsere Kunden sagen ...

13. September 2017

Ganz ganz lieben Dank an das gesamte Team.

Ich musste meinen Antrag zweimal korrigieren bis alles passte. Tja man sollte so einen Antrag nicht zwischendurch machen und sich Zeit dafür nehmen. Dank ETA 24 war dies kein Problem da dort prima gearbeitet wird. Hätte ich es in englischer Sprache für Null Euro ausgefüllt, wäre die Überraschung am Flughafen groß gewesen, wenn einer nicht hätte mitfliegen können.

Nochmals ein dickes Lob an euch.

Gruß Micha

Grimm
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